Von der Raupe zum Schmetterling

Murmeltier- und Fuchsgruppe (Krippe) der Zwergenburg haben sich die letzten Wochen mit der Entwicklung von der Raupe zum Schmetterling beschäftigt. Im Mittelpunkt stand der „Schmetterlingsgarten“ von Insect Lore. Die Raupen befanden sich in einem Behälter mit genug Futter für ihre Entwicklung. Die Kinder beobachteten, wie sie fressen, wachsen und sich schließlich verpuppen. Täglich wurden die sichtbaren Veränderungen besprochen. Nach einer Woche im Kokon schlüpften wunderschöne Distelfalter. Mit großer Begeisterung gestalteten die Krippenkinder für die Falter einen Lebensraum mit Blumen, Obst und Blättern. So konnten sie die Schmetterlinge beim Fressen und Fliegen beobachten. Zum Abschluss wurden die Tiere in Freiheit entlassen (Foto).

Von Hummeln und Bienen

In der Bibergruppe der Kindertagesstätte Zwergenburg durften die Mädchen und Buben eine Woche lang viel über Bienen, Hummeln und deren Unterschiede lernen. Die Kinder haben einen Schaukasten voll mit Bienen und einigen Bienenwaben zur Verfügung gestellt bekommen. Darüber hinaus wurden sie von der Biene Maja als Kuscheltier begleitet. Mitte der Woche haben die Kinder ein weiteres ähnliches Tier kennengelernt, die Hummel. Diese hat ähnliche Eigenschaften und alle waren sehr an den Unterschieden der beiden Insekten interessiert. Außerdem durften sie eine Biene basteln, die sie noch eine Weile in der Gruppe betrachten konnten.

Auf dem Weg zur digitalen Kita

Zehn Kindertageseinrichtungen aus dem Landkreis Rottal-Inn nahmen an der Kampagne „Startchance kita.digital“ teil. Bei der Abschlussveranstaltung konnten sich die Vertreterinnen und Vertreter über ihre Teilnahmeurkunde freuen.

Die im September 2021 gestartete Kampagne ist ein mehrjähriges, kostenfreies Qualifizierungsangebot des bayerischen Familienministeriums für alle bayerischen Kinderkrippen, Kindergärten und Horte sowie Häuser für Kinder, das auch über Mittel des Bundesfamilienministeriums aus dem Gute-Kita-Gesetz mitfinanziert wird. Aus dem Landkreis Rottal-Inn nahmen teil: die Kindertagesstätte Schatzkiste in Arnstorf, der Kindergarten Dietersburg, die Kindertagesstätte Birkenallee in Eggenfelden, der Kindergarten Gern in Eggenfelden, städtische Kinderkrippe und Kindergarten Kirchberg in Eggenfelden, der städtische Kindergarten am Bürgerwald in Eggenfelden, der Kindergarten Bruder Konrad in Ering, die Kindertagesstätte Zwergenburg in Pfarrkirchen, der Kindergarten St. Stephanus in Schönau und das Haus für Kinder St. Nikolaus in Simbach.

In den einjährigen Kampagnenkursen gehen die daran teilnehmenden Kitas mit den Kindern und unter Einbezug der Eltern erste Schritte in die digitale Bildungswelt. Sie werden begleitet von qualifizierten „kita.digital“-Coaches sowie unterstützt durch die Onlineplattform Kita-Hub Bayern. Mit großem Engagement haben sich die Kitas – trotz Pandemie-bedingter Zusatzbelastungen – gemeinsam auf den spannenden Weg zur digitalen Kita gemacht. Sie erhielten vielfältige Anregungen für die digitale Foto-, Audio- und Filmarbeit mit Kindern und wie sie dabei obendrein die Eltern als Partner einbeziehen können.

Krabat: Umbau geht voran

Nachdem die Kindertagesstätte Zwergenburg Ende April 2021 in den Neubau am Griesberg umgezogen ist, wurden die Räumlichkeiten im Gebäude am Spitalplatz frei. Jetzt entstehen dort neue Betreuungsräume für das Caritas-Schülerzentrum Krabat. Der Umbau, den Stadt und der Pfarrcaritas-Verband Pfarrkirchen finanzieren, ist bereits in vollem Gange. Mitte Juni hat man begonnen, Mitte September soll alles bezugsfertig sein.

„Es ist eine wichtige Maßnahme“, betonte Bürgermeister Wolfgang Beißmann beim Ortstermin. Viele Jugendliche nutzen den Hort und diese bräuchten Platz. „Wir haben die Herausforderung erkannt.“ Die ehemaligen Räume der Kindertagesstätte stellen dafür die optimale Bedingung. Krabat würde ohnehin schon die anderen Geschosse im Gebäude nutzen. Mit dem Umbau habe der Hort nun das gesamte Gebäude am Spitalplatz zur Verfügung. „Wir freuen uns sehr, dass wir heuer noch starten können.“

Denn geplant sei, dass die Räume Mitte September, pünktlich zum Schulbeginn bezogen werden können. „Wir setzen alles daran, aber eine 100-prozentige Sicherheit gibt es nicht.“ Das läge vor allem an der unsicheren Lage wegen der Lieferengpässe in der Baubranche. Bis der Umbau fertig ist, nutzt Krabat den Mehrzweckraum im Gebäude des Kindergarten gegenüber.

Die Umbau beinhaltet im Wesentlichen Maßnahmen zur Sanierung der WC-Anlagen und der in die Jahre gekommenen Oberflächen (Wand- und Bodenbeläge, Türblätter und Innenanstriche) sowie die Erneuerung der Beleuchtung, strukturelle Verbesserungen bezüglich der Raumplanung und punktuelle Verbesserungen hinsichtlich des Brandschutzes, heißt es in einer Pressemitteilung seitens der Stadt.

Etwa 300 Quadratmeter Fläche hat das Geschoss. Dort soll es dann einen großen Gruppenraum sowie mehrere Hausaufgabenräume geben. Platz ist für um die 45 Kinder, sagen Ursula Wieshuber und Sandra Neumann-Sonnleitner von der Krabat-Leitung. Derzeit betreue Krabat 185 Kinder, rechnet man die Ü14-Gruppe hinzu, dann sind es 200.

Mehr Platz und mehr Kinder bedeutet allerdings auch mehr Personal. „Dieses haben wir schon im Vorfeld eingestellt“, so Steiger. Derzeit sind es 17 Mitarbeiter, darunter Erzieher, Kinderpfleger und zwei Sozialpädagogen.

Bevor aber die Maßnahmen starten konnten, baute man mit den Kindern das Mobiliar der Zwergenburg ab, wie Christian Steiger, Vorsitzender des Pfarrcaritasverbandes erklärt. „Die Sachen wurden nach Satu Mare in Rumänien zur Partnerdiözese in den dortigen Kindergarten als Spende gebracht.

Die Kosten für das neue Mobiliar werden etwa 150000 Euro betragen, die für den Umbau um die 200000 Euro, sagt Bauamtsleiter Thomas Renner. Etwa 50 Prozent der Kosten übernimmt die Pfarrcaritas.

Von der Kaulquappe zum Frosch

In der Fischegruppe der Kindertagesstätte Zwergenburg durften die Kinder in den letzten Wochen viel über die Entwicklung des Frosches lernen. Dafür bekamen sie ein kleines Aquarium im Gruppenraum zur Verfügung gestellt. In diesem konnten sie Kaulquappen näher betrachten und feststellen, wie schnell diese wachsen. Durch vielfältige Anschauungen des Frosches lernten die Kinder verschiedenste Eigenschaften des Tieres kennen. Sie waren unter anderem sehr interessiert, was die Frösche fressen, wo sie leben oder wie sie sich von der Kaulquappe zum Frosch entwickeln. Obwohl das Aquarium bereits eine Weile steht, kontrollieren sie jeden Tag, ob sich die Kaulquappen weiterentwickelt haben.

Gelungener Start 

Das Familienzentrum am Spitalplatz für Bildung, Betreuung und Beratung hat auf Wunsch der Eltern einen offenen Elterntreff für Familien der drei Einrichtungen des Pfarrcaritasverbandes (Kindertagesstätte Zwergenburg, Kindergarten Sankt Elisabeth, Schülerzentrum Krabat) organisiert.

Corona-bedingt musste die Eröffnung immer wieder verschoben werden. Nun war es endlich so weit – der Treff fand das erste Mal statt. Bei Sonnenschein hatten die Kinder, Jugendlichen und deren Eltern die Gelegenheit, sich im Garten des Schülerzentrums kennenzulernen und auszutauschen. Für die kleinen Besucher gab es im Garten verschiedene Spielestationen.

Es war ein gelungener Start mit vielen Besuchern, der sich auch bei dem zweiten Treff fortgesetzt hat. Die Familien brachten selbst gebackene Kuchen und Speisen mit, die in den Ländern aus denen sie stammen beliebte Spezialitäten sind. Bei entspannter Atmosphäre fanden die Väter Zeit für ein Basketballspiel.

Die Organisatoren zeigten sich sehr erfreut, wie beliebt und bedeutsam der offene Elterntreff geworden sei. Deshalb wollen sie den engagierten Müttern und Vätern zukünftig die Möglichkeit geben, die Zusammenkunft selbst zu organisieren und durchzuführen. Natürlich würden sie allen Beteiligten immer zur Seite stehen. Ein großer Dank galt den Elternbeiräten der drei Einrichtungen, die sich mit Freude an der Eröffnung beteiligt hätten sowie Trägervorsitzenden Christian Steiger für die tatkräftige Unterstützung bei dem Projekt. Die nächsten Elterntreffs sind bereits geplant.

Neue Zäune für die Zwergenburg Kita

Die Kinder der neuen Kindertagesstätte Zwergenburg sind begeistert vom abwechslungsreichen Garten. Damit die Krippenkinder nicht einfach so zu den „Großen“ im Kindergartenbereich laufen können, brauchte es kindgerechte Abtrennungen. Leiter Elmar Suckfüll und Stellvertreterin Barbara Neubauer freuten sich über die maßgefertigten Mini-Zäune von den handwerklich begabten Papas Michael Aigner und Christoph Marquardt. Die Firma Haas spendete das gesamte Holz. Der Kitaförderverein übernahm gern die Kosten für Farben und Schrauben. – Bei der Übergabe: (von links) Stellvertretende Leiterin Barbara NeubauerMichael Aigner, Betreuerin Edith Wenzl und Christoph Marquardt.

Der Kindergarten St. Elisabeth kooperiert mit dem Glasbau-Verein. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit haben sich die Kinder unter anderem selbst als Künstler versucht.

Ehe sie aber zum Pinsel griffen, besichtigten die Mädchen und Buben gemeinsam mit ihren Erzieherinnen und Erziehern die Ausstellung „Die Rott – 15 x 1 Landschaft“ im Glasbau. Dabei wusste Kulturpädagogin Anita Strasser viel Interessantes zur Entstehung der Kunstwerke zu erzählen. Die Kinder waren von der Unterschiedlichkeit der Bilder und den Gestaltungsmöglichkeiten der Techniken sehr beeindruckt. Jeder – ob groß oder klein – fand andere Favoriten

Dem Besuch in der Ausstellung schloss sich ein Ausflugstag zum Schauplatz der Bilder an. Die Vorschulkinder der Sonnenscheingruppe suchten die gleiche Stelle an der Rott auf, an der die Werke der Künstler entstanden sind. Gruppenleiterin Gertraud Salbaum hatte durch vorherige kreative Projekte viel Erfahrung und hatte entsprechend an alles gedacht: Die kleinen Künstler waren bei ihrem Mal-Exkurs ausgerüstet mit Staffeleien, Leinwänden, verschiedenen Farben, Malkästen, Wasser, Pinseln und Stiften. Im Kindergarten zurück wurden die Bilder, die die Kinder an der Rott gemalt hatten, dann noch mit anderen Techniken überarbeitet – genau so, wie es die Kinder bei den Bildern der Ausstellung gesehen hatten. Ganz wie die großen Künstlerinnen und Künstler dürfen auch die kleinen Nachwuchsmaler ihre fertigen Kunstwerke öffentlich zeigen. Diese stellte die Malerin und Bildhauerin Franziska Lankes sehr gerne im Café des Glasbaues aus. Die Bilder sind von außen gut zu sehen und die kleinen Künstler waren sehr stolz auf ihre Werke.

Kindergartenleiterin Daniela Brodschelm bedankte sich bei allen Beteiligten für die tolle Zusammenarbeit und gelungene Kooperation des Kunstprojektes: „Zu sehen, mit wie viel Eifer und Ausdauer die Kinder beim Malen der Bilder dabei waren, ist für uns Pädagogen eine wahre Freude. Seine Kreativität weiterzuentwickeln, einen achtsamen neugierigen Blick auf die Welt haben, dies durch verschiedene Techniken auszudrücken und sie anderen zeigen zu können, daran werden sich die Kinder noch lange mit Stolz erinnern.“

Was wächst und blüht in unserem Garten

Endlich ist der Frühling auch in der Kindertagesstätte Zwergenburg angekommen. Im letzten Herbst haben die fleißigen Gärtner vom Bauhof Pfarrkirchen mit den Kindern noch viele, von der Stadt Pfarrkirchen gesponserte Blumenzwiebeln, gepflanzt. Nun erleben die Mädchen und Buben im Garten, wie alles zu wachsen und blühen beginnt.

Pfarrcaritas-Verband zieht Bilanz – 30-jähriges Bestehen im kleinen Rahmen gefeiert

Die gewohnten Zusammenkünfte im Vorstand und mit Kooperationspartnern musste die Pfarrcaritas im letzten Jahr stark herunterschrauben. Geschehen ist aber einiges, wie die Spitze in einer Bilanz verdeutlicht.

Zum 30-jährigen Bestehen des Verbandes konnte nur im Rahmen der Mitgliederversammlung im Sommer erinnert werden, ohne Kinder, Eltern und festlichem Rahmenprogramm. Die neue Einrichtung Zwergenburg erhielt ihren kirchlichen Segen im kleinen Rahmen und die gewohnten Feste St. Martin und St. Nikolaus mussten wieder an die Corona-Regelungen angepasst werden. Die Kinder der drei Einrichtungen freuten sich trotzdem sehr über die milden Gaben aus dem Rathaus.

Seit über einem Jahr arbeitet der Verband an der Etablierung des Familienzentrums am Spitalplatz und wird dabei von der Karl-Kübel-Stiftung unterstützt. Als äußeres Zeichen hierfür wurden die Beschriftungen am Spitalplatz angepasst. Auch der Kreis-Caritasverband Rottal-Inn ist mit seinen Beratungsangeboten von Betreuungsverein (Leiter Markus Tischler) bis Schuldnerberatung in dieses Zentrum als Kooperationspartner integriert.

Seit Herbst betreuen das Familienzentrum die Sozialpädagogin Sandra Neumann-Sonnleitner und die Erzieherin Yvonne Mellau. Ein solches Zentrum zu etablieren war ein Herzensanliegen von Christa Rembart über viele Jahre hinweg. Im letzten Jahr erhielt die von ihr eingereichte Bewerbung dann auch deshalb den Zuschlag, weil in der langjährigen Funktion als Leiterin des Schülerzentrums Krabat viele Aspekte eines Familienzentrums bereits angelegt wurden.

In der letzten Vorstandssitzung konnte die Pfarrcaritas auf ein erfreuliches Spendenaufkommen bei den Sammlungen zurückblicken. Das Geld sei wieder vollständig an bedürftige Familien und Einzelpersonen in Form einer Weihnachtszuwendung verteilt worden, so der Vorstand. 67 Familien und 118 Einzelpersonen erhalten zusammen 12600 Euro. Ein großer Dank gebühre neben den Mitgliedern und zahlreichen Spendern den Vorstandskollegen Birgit Magg und Gottfried Konrad für die Organisation der Weihnachtsspenden, so Vorsitzender Christian Steiger.

Die Pfarrcaritas blickt auch auf zwei größere Baumaßnahmen im Außenbereich am Spitalplatz zurück. Die Gartenanlagen im Schülerzentrum Krabat und im Kindergarten Sankt Elisabeth erstrahlen mit teilweise neuen Spielgeräten, Gerätehäusern und erneuerten Bodenbelägen wie neu. Diese Maßnahmen erfolgten in Kofinanzierung mit der Stadt. Aus den laufenden Einnahmen konnten die Einrichtungen angesichts einer sparsamen Mittelverwendung einen Eigenanteil von rund 63000 Euro stemmen. Auf die festliche Einweihung des neugestalteten Gartens mit Pfarrvikar Michael Klug blickt Steiger mit Freude zurück und dankt allen beteiligten Handwerkern, Lieferanten und dem städtischen Bauhof für das gute Gelingen.